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Die CDU-Kreistagsfraktion macht sich nach dem harten Winter Sorgen um die Straßenzustände und den damit verbundenen zusätzlichen Kosten für erforderliche Ausbesserungsmaßnahmen!

eingestellt am 24.02.2010

 

Der Kreis Stormarn ist für die Verkehrssicherheit von Straßen, die dem Verkehr zwischen benachbarten Kreisen und kreisfreien Städten, dem überörtlichen Verkehr innerhalb eines Kreises oder dem unentbehrlichen Anschluss von Gemeinden oder räumlich getrennten Ortsteilen an überörtliche Verkehrswege dienen, zuständig. Das überörtliche Stormarner Straßennetz umfasst insgesamt 631 km. Davon sind 255 km Kreisstraßen, die vom Kreis unterhalten werden müssen. Der Kreis Stormarn hat eine Fläche von 766,3 Quadratkilometer und ist damit größer als seine Nachbarstadt Hamburg mit 748 Quadratkilometer.

 

Dazu der CDU-Finanzausschussvorsitzende Hans Helmut Enk:

 

„Ein Thema während der letzten Fraktionsvorstandssitzung waren die Folgen des strengen Winters. Schnee und Eis dieser Wochen haben den Straßen im Stormarner Kreisgebiet drastisch zugesetzt. Damit konnte nach den Erfahrungen vergangener Jahre nicht gerechnet werden. Alle, die für die Schneeräumung zuständig waren, haben Übermenschliches geleistet und unsere absolute Anerkennung verdient.

 

Da Schlaglöcher zurzeit nur provisorisch repariert werden können, ist festzustellen, dass ein Schlagloch-Flickenteppich im Frühjahr zu erheblichen Straßenausbesserungen führen wird. Mancherorts müssen vermutlich komplette Straßendecken erneuert und nicht nur ausgebessert werden. Der Kreis muss für seinen Zuständigkeitsbereich die Verkehrssicherheit erhalten. Damit alle Verkehrsteilnehmer die Stormarner Straßen wieder sicher und ohne eigene Schäden befahren können, sind kurzfristig enorme Straßenausbesserungsarbeiten vorzunehmen. Die entstehenden Kosten werden den Kreishaushalt außerordentlich belasten.

 

Mein heutiges Gespräch mit dem Leitenden Baudirektor Klaus Kucinski brachte als Ergebnis: Sobald alle Straßen wieder einsehbar sind, wird eine komplette Bestandsaufnahme erfolgen. In der nächsten Verkehrsauschusssitzung soll bereits die Vorplanung vorgestellt werden, damit wir uns zeitnah auf die Kosten einstellen können. Die CDU-Fraktion hat angeregt, dass eine aktualisierte Prioritätsliste für Instandsetzung oder Erneuerung erstellt wird. Letztendlich bestimmt die angespannte Finanzlage des Kreises Rahmen und Tempo. Die erforderlichen Entscheidungen werden für Verwaltung und Politik keinesfalls leicht. Notfalls muss es zu einer Umverteilung bisheriger Planmittel kommen. Es kann dazu führen, dass die eine oder andere projektierte Straßenbaumaßnahme erst später realisiert werden kann.“

 
 
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